Im Zuge des Bundesliga Topspiels zwischen Bayern und Dortmund, haben wir uns wieder gemeinsam mit 14 jungen FCB-Anhängern auf Spurensuche begeben und geschaut „Wo uns der Fußball hin bringt“.

Das Fanprojekt Bochum nahm uns mit auf ihren Stadtrundgang: „1848 & 1938 – nur damit es jeder weiß“, bei welchem wir, sowohl Erinnerungsorte zum Thema Bochum in der NS-Zeit besuchten, als auch bedeutende Orte in der Historie des VFL.

Die Reise hat am „Vonovia Ruhrstadion“ begonnen, hier vereinigte 1938 der NSDAP-Oberbürgermeister Otto Piclum den TuS Bochum mit Germania 06 und dem Turnverein 1848 Bochum zum heutigen „VfL Bochum 1848“. Das Ziel der Vereinigung, welches schließlich auch erfolgreich umgesetzt wurde war es den Sport als Bühne für Propaganda zu nutzen.

Nur wenige Meter vom Stadion entfernt befindet sich die Justizvollzugsanstalt Bochum, welche ebenfalls Bestandteil des nationalsozialistischen Terrorapparates wurde. Hier sperrte man politische Gegner*innen und Vertreter*innen mit religiösen Überzeugungen ein um sie anschließend zu deportieren.

Weiter folgten wir den Spuren der Geschichte über Stationen, wie beispielsweise der Bochumer Stadtpark oder die Synagoge. Einmal mehr offenbarte sich uns, wie wichtig die Erinnerung an die damaligen Schreckenstaten ist. Umso wichtiger ist es sich den Gefahren der Gegenwart und der Zukunft bewusst zu sein.

An dieser Stelle hat die „Erinnerung Vereint“.

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